Täuschen Sie Ihr Sättigungszentrum!

Diesen Spruch haben Sie sicher schon öfter gehört - und er ist wahr! Wir leben in einer Überflussgesellschaft und sind ständig visuellen Reizen ausgesetzt, die unseren Appetit stimulieren. Oft ist es schwer, Appetit von echtem Hungergefühl zu unterscheiden. Letzteres zeigt sich dadurch, dass Sie auch bereit wären, etwas unattraktives wie eine nackte Scheibe Brot zu essen. Wenn Sie den echten Hunger unterdrücken, wird er immer größer und nötigt Sie, über die Stränge zu schlagen. Lernen Sie, zwischen Hunger und Appetit zu unterscheiden. Sie können Ihren Appetit nämlich mit einer optischen Täuschung austricksen. Wie und warum, das sagen wir Ihnen hier.
Täuschen Sie Ihr Sättigungszentrum!

Kleiner Teller - große Wirkung

Wie so oft ist weniger einfach mehr: Auf kleinen Tellern sehen auch Miniportionen nach mehr aus. Besonders, wenn Sie ein visueller Mensch sind, lohnt sich der Teller-Trick. Im Gehirn entsteht der Eindruck, die gegessene Portion sei größer gewesen, als sie tatsächlich war.

Ein großer Teller bietet mehr Platz für das Essen und somit auch mehr Platz für Kalorien. Ein Teller verführt dazu, ihn komplett zu füllen, egal wie groß er ist, denn es sieht einfach besser aus, wenn kein Porzellan mehr zu sehen ist ... richten Sie Ihre Mahlzeit auch nur einmal an, um es zu vermeiden, einen Nachschlag zu holen, denn damit wäre der Effekt verpufft. Teilen Sie Ihre Mahlzeit lieber vor dem Anrichten in zwei Hälften, um auf der sicheren Seite zu sein.

Die Studie

Die Wissenschaftler Jefferey Sobal und Brian Wansink von der Cornell Universität Ithaca im Staat New York (USA) haben bewiesen, wie anfällig der Appetit und das Sättigungsgefühl für optische Täuschungen sind. Für ihre Studie haben sie den Probanden ihre Mahlzeiten auf unterschiedlich großen Tellern servieren lassen. Das verblüffende Ergebnis: Diejenigen, die einen größeren Teller bekamen, aßen bis zu 30 Prozent mehr als die Teilnehmer der Kontrollgruppe!

Sie waren außerdem davon überzeugt, sie hätten genau die richtige Menge bekommen, die sie für das Stillen von Appetit und Hunger benötigt hätten. Nur 4 Prozent der Probanden war es bewusst, dass Tellergröße und Sättigungsgefühl zusammenhängen. Alle anderen waren überzeugt, mehr Hunger als üblich gehabt zu haben oder einfach genausoviel gegessen zu haben wie sonst.

Derselbe Test wurde mit Müslischalen durchegführt. Und auch hier gilt: je größer die Schale, desto mehr Müsli gibt man hinein. Der Tipp der Wissenschaftler: Sie müssen sich nicht gleich neues Geschirr wie kleinere Müslischalen zulegen - messen Sie einfach eine Woche lang ihr Müsli mit einem Messbecher ab, um ein Gefühl dafür zu erhalten, welche Portionsgröße für Sie ausreicht!

Ein zusätzlicher Tipp von slimcoach: Kauen Sie gut und essen Sie möglichst langsam!

Acht Tipps für das Sättigungsgefühl:

  1. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Mahlzeit. Essen Sie langsam, da sich ein gutes Sättigungs- gefühl erst nach 15 bis 20 Minuten einstellt. Legen Sie das Besteck während des Essens ruhig auch mal zur Seite und machen Sie eine kurze Pause.
  2. Essen Sie von einem kleineren Teller, so dass dieser auch bei geringeren Mengen voll aussieht.
  3. Teilen Sie Ihre Portion in zwei Hälften. So können Sie ein zweites Mal zulangen.
  4. Kauen sie ausgiebig. Genießen Sie die Speisen ganz bewusst.
  5. Hören Sie sofort auf zu essen, wenn das Sättigungsgefühl einsetzt, selbst wenn der Teller noch nicht leer ist. Auch im Restaurant oder bei Freunden ist es nicht unhöflich, eine Mahlzeit zu beenden, wenn Sie satt sind.
  6. Falls das Sättigungsgefühl noch nicht eingesetzt hat, obwohl Ihr Teller leer ist, stehen Sie vom Tisch auf und lenken Sie sich mit einer anderen Tätigkeit ab.
  7. Wenn Sie alleine essen, dann sollten Sie sich auf Ihre Mahlzeit konzentrieren. Sie miss- achten Ihr Sättigungsgefühl schnell, wenn Sie beim Essen beispielweise fernsehen, lesen oder arbeiten.
  8. Machen Sie sich auch bewusst, dass das Sättigungsgefühl nicht nur vom Kaloriengehalt abhängt, sondern auch vom Volumen einer Mahlzeit. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Sie ballaststoffreiche Mahlzeiten verzehren. So hält eine Scheibe Vollkornbrot wesentlich länger satt als beispielsweise ein Weißmehl-Brötchen. Fettreiche Nahrung ist ebenfalls nicht gleichzeitig auch sättigend, obwohl viele das denken.

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