Kleine Schritte statt Radikaldiäten

Nur, wenn Sie mehr Kalorien verbrennen, als Sie zu sich nehmen, nehmen Sie ab. Daher sollten Sie keine Radikalkuren durchführen, sondern gezielt Ihre Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten umstellen. Sparen Sie lieber pro Tag eine gewisse geringe Menge an Kalorien ein, anstatt einfach so wenig wie möglich zu essen, denn sonst schaltet der Körper auf sein Notprogramm um und der Stoffwechsel arbeitet nur noch auf Sparflamme.
Kleine Schritte statt Radikaldiäten

Der Stoffwechsel fährt herunter

Wenn man über einen längeren Zeitraum weniger Nahrung zu sich nimmt, als man benötigt, stellt der Körper den Stoffwechsel um. Der Bedarf an Energie wird heruntergefahren, die Nachfrage wird quasi gesenkt, weil das Angebot verringert ist. Wir brauchen dann immer weniger Nahrung, um alltägliche Handlungen auszuführen - allerdings fühlen wir uns bei zu geringer Zufuhr lebenswichtiger Nährstoffe nicht fit, sondern schlapp.

Die Natur hat dies so eingerichtet, damit wir auch im Falle einer Nahrungsmittelknappheit noch überleben können. Mit einer Radikalkur signalisieren Sie Ihrem Körper, dass gerade eine Notzeit herrscht. Essen Sie dann wieder normal, werden überzählige Kalorien schneller gespeichert, da der Stoffwechsel während der Zeit der reduzierten Kalorienzufuhr auf Sparflamme gearbeitet hat. Der Energieumsatz wurde vermindert - wenn jetzt wieder mehr Energie zugeführt wird, kommt es unweigerlich zum gefürchteten Jo-Jo-Effekt.

Ihre innere Einstellung ist der Schlüssel zu gesundem Abnehmen - vertrauen Sie Ihrem Körper, denn jede biologische Funktion ist an sich sinnvoll und hat einen Nutzen. Sie können Ihren gestörten Stoffwechsel auch wieder ins Gleichgewicht bringen! Setzen Sie sich nicht unter Druck und verfolgen Sie keine unrealistischen Ziele. Jeder noch so kleine Schritt bringt Sie weiter. Je öfter Sie nämlich Radikalkuren und Nulldiäten durchführen, desto mehr bringen Sie Ihren Stoffwechsel durcheinander und desto länger dauert es, ihn wieder auszubalancieren.

Lassen Sie sich zum Abnehmen Zeit

Aus diesem Grund sollten Sie sich für nachhaltiges und dauerhaftes Abnehmen genug Zeit nehmen. Sie haben Ihre Fettpolster ja auch nicht innerhalb von zwei Wochen, sondern über mehrere Jahre stetig angehäuft. Bringen Sie Ihrem Körper Schritt für Schritt bei, den Stoffwechsel auf Abnehmen umzuschalten.

Mit einer reinen Umstellung der Ernährung können Sie Ihren Stoffwechsel nicht in genügendem Maße beeinflussen. Durch die Kombination mit Krafttraining bzw. Muskelaufbau erhöhen Sie langfristig Ihren Energieumsatz und sorgen dafür, dass Sie - auch in völliger Ruhe - insgesamt mehr Energie verbrennen. Dann können Sie sich auch einmal einen Ausrutscher, zum Beispiel in Form von Schokolade leisten, ohne sich Sorgen machen zu müssen, dass Sie sofort Fett ansetzen. Mit einer trainierten Muskulatur verhindern Sie, dass der Körper in Zeiten einer reduzierten Energieaufnahme auf sein Notprogramm umschaltet.

Im Durchschnitt bedarf es einer Einsparung von 7.000 kcal, um ein Kilogramm Fettgewebe loszuwerden. Es ist nicht sinnvoll, mehr als 500 kcal pro Tag einzusparen, denn sonst laufen Sie Gefahr, dass der Körper auf den Hungerstoffwechsel umschaltet. Bei einer Reduktion der Energieaufnahme um 500 kcal pro Tag kann man also 500 Gramm Fett pro Woche verlieren. Die Gesundheit beim Abnehmen steht an erster Stelle, daher sollten Sie sich keine höheren Ziele als eben dieses eine Pfund in der Woche setzen.

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